Anti-Pestizid-Aktion

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Am Samstag, den 24. Oktober informierte Greenpeace-Flensburg vor dem Supermarkt Edeka Flensburg Neustadt über den Einsatz von Pestiziden in der Apfelproduktion. Anlass war der Anti-Pestizid-Aktionstag.

Vor Ort hatten Verbraucher die Möglichkeit, ihren Wunsch nach einer giftfreien Landwirtschaft mit Protestpostkarten an ihren Supermarkt zu richten. Mit Warnschildern und weiteren Elementen machten wir auf den extremen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft aufmerksam.

 

Aus der Presseerklärung vom, 21.10.2015

Rückstände von Pestiziden belasten 83 Prozent konventionell produzierter Äpfel, die Greenpeace aus elf europäischen Ländern untersuchen ließ. 60 Prozent enthielten sogar Pestizid-Cocktails von 2 bis 8 Wirkstoffen. In deutschen Äpfeln fanden sich zu 88 Prozent Pestizide, die Äpfel waren mit 18 verschiedenen Giften belastet. In einer Probe von Kaufhof waren 7 Wirkstoffe. Dabei lagen zwar alle gemessenen Werte unter den zulässigen Höchstmengen. Doch Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt. Die Ergebnisse: http://gpurl.de/pestizide-supermarkt

 

Aktuelle Veröffentlichungen der vergangenen Woche

Von der Blüte bis kurz vor der Ernte Ende September 2015 nahm Greenpeace insgesamt 24 Stichproben an zwei Standorten im Alten Land bei Hamburg. In Äpfeln kurz vor der Ernte nahmen die Wirkstoffanzahl und -Mengen ab. Das zeigt: Wenige Rückstände im Endprodukt bedeuten nicht zwangsläufig einen geringeren Pestizideinsatz. Zu den Ergebnissen: www.greenpeace.de/zeitreihe-pestizide

Zu den Auswirkungen von Pestiziden auf die Umwelt: www.greenpeace.de/pestizide-umwelt-2015

 

Weitere Informationen findet Ihr unter: www.greenpeace.de/Essen-ohne-Pestizide

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