Bahnhofswald

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Uns fällt es schwer, dass wir uns vom Bahnhofswald in Flensburg verabschieden müssen. Nun gehen wir nicht mehr an den Bäumen und dem Vogelgezwitscher vorbei, wenn wir vom oder zum Bahnhof gehen, sondern dort ist nun Leere und ein einziger “Waldfriedhof”.
Mit dem Bahnhofswald verliert Flensburg ein Stück Natur, den wir Menschen so nicht wieder herstellen können.
Wir sind traurig, dass gegen die Natur und für ein Hotel gehandelt wurde.
Wir sind schockiert, dass in der aktuellen Lage mit hohen Fallzahlen die Gesundheit der Aktivist*innen, Polizist*innen und Bürger*innen Flensburgs aufs Spiel gesetzt wurde.
Wir sind enttäuscht, dass das Ganze nicht gewaltfrei abgelaufen ist.
Wir sind sauer, dass ein Versprechen an die Flensburger*innen, den Bahnhofswald erstmal nicht zu roden, nicht eingehalten wurde (und einer Vielzahl an Menschen in den Rücken gefallen wurde.)
Wir sind hoffnungsvoll, dass in Zukunft Entscheidungen zu Gunsten der Menschen und der Natur ausfallen werden.
Wir sind auch zuversichtlich und werden uns weiterhin für ein friedliches, naturnahes und lebenswertes Flensburg einsetzen.
Danke an die Bürgerinitiative und allen anderen Organisationen und Bürger*innen, die sich für den BaWa eingesetzt haben.
Wie es mit Flensburg weitergehen wird, kann keine*r sagen. Hoffentlich aber werden keine weiteren Bäume und Wälder kapitalfokussierten Entscheidungen zum Opfer fallen.
Eins ist sicher: Der Bahnhofswald wird nicht in Vergessenheit geraten.