Seltener Gast bei den Nautics

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Vom 17. bis 19. August fanden im Flensburger Hafen die "Nautics" statt, ein etabliertes Hafenfest mit erwarteten 400.000 Besuchern.

Herrliches Sommerwetter mit über 30 Grad und blauem Himmel luden zum Bummeln und Bestaunen der zahlreichen Großsegler und anderer Schiffe, wie z.B. der Fregatte "Rheinland-Pfalz" ein. Doch einer stahl den Schiffen zumindest am Sonntag die Show. Der Eisbär "Isbjörn", Wappentier der aktuellen Arktis-Kampagne von Greenpeace, kam auf seiner Tour durch Deutschland und die ganze Welt an diesem Tag nach Flensburg, um mit Unterstützung der Ortsgruppe Flensburg auf die Zerstörung seines Lebensraumes aufmerksam zu machen.

Die Arktis wird aktuell nicht nur durch den Klimawandel bedroht, sondern sieht sich einer neuen Bedrohung ausgesetzt: Der Ölkonzern SHELL steht kurz vor Beginn von Ölbohrungen in dem empfindlichen Ökosystem. Neben dem Eisbären wären, im Falle eines Unfalls bei der Ölbohrung, viele weitere Tiere der Arktis dem Tod geweiht, da es aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse vor Ort schwierig sein dürfte, ein Leck wieder zu schließen. Zudem kann bei den kalten Wassertemperaturen ein natürlicher Abbau des Öls nur sehr langsam stattfinden.


Die Ortsgruppe Flensburg zeigte sich sehr erfreut über die tatkräftige Unterstützung des Eisbären, der nicht nur beliebtes Fotomotiv war, sondern durch seine Anwesenheit auch dazu beitrug, dass unzählige Informationsbroschüren unter die Leute gebracht werden konnten und sich über 50 Personen per Unterschrift für den Schutz der Arktis aussprachen. Wer dies bislang noch nicht getan hat, hat auch im Internet die Möglichkeit sich für die Arktis einzusetzen: www.savethearctic.com

Der Eisbär "Isbjörn" bedankt sich bei allen Flensburger Arktisschützern, und denen, die es noch werden wollen! Jeder kann etwas tun - jede Stimme zählt!

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