"Wäre hier Öl"-Aktion

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Am 19.7.2013 haben wir unter anderem am Nordertor, an der Hafenspitze, an der Ostseeschule und in Solitüde gegen Shell protestiert.

Ein zwei Meter hoher knallgelber Holzpfeil soll auf die Pläne des Konzerns aufmerksam machen ohne Rücksicht auf die Tierwelt und das Ökosystem in der Arktis nach Öl zu bohren.

Die Arktis ist eine der letzten unberührten Regionen der Erde, die von der Ölindustrie ausgebeutet würde. Das Unternehmen hat bereits einige Milliarden US-Dollar in sein Arktis-Programm investiert und vor kurzem ein Abkommen mit dem russischen Konzern Gazprom unterzeichnet, um in der Russischen Arktis Öl zu fördern.

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Das Bohren nach Öl in der Arktis birgt ein besonderes Risiko. Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen können Ölkonzerne in der Region nicht sicher arbeiten. Ein Ölunfall in arktischen Gewässern hätte unabsehbare Folgen für Mensch und Natur und wäre kaum unter Kontrolle zu bringen. Auf und unter dem Eis kann das Öl nicht entfernt werden. Bei tiefen Temperaturen dauert der Zersetzungsprozess des Öls Jahrzehnte: Es droht eine dauerhafte Schädigung der marinen Tier- und Pflanzenwelt.

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